Private StarWars Episode 7: "Welten in Aufruhr"


Kapitel 13: "Aufbruch nach Hause"

Die letzten Daten waren an Bord der Schiffe gespeichert worden, frischer Proviant war gebunkert. Die drei Kreuzer der kleinen Flottille stehen nebeneinander startbereit auf dem weiten Startfeld von Portadi. Ghiedi und Expeditionsteilnehmer davor nehmen Abschied. Wan Kenob und Meister Jerbo Andraco sind gekommen, um den Reisenden Lebewohl zu sagen. Es ist dennoch kein großer Abschied, eher etwas privat. Anda Wan Valabo jedoch, von der sich auch Luke gerne verabschiedet hätte, sei unauffindbar, heißt es. Vor zwei Tagen wurde sie zum letzten Mal gesehen, als sie ein Schiff aus dem Hangar des Tempels lieh. Für einen kurzen Ausflug, wie sie sagte. Das Bedauern von Luke und Lenya, die sie beide in den letzten Monaten besser kennenlernen konnten, ist groß. Doch die Zeit zum Aufbruch ist gekommen. Nach dem letzten Händeschütteln, Winken, gehen alle an Bord. Die Luken werden geschlossen. Mit den drei Schiffen starten Jäger der Ghiedi, die die Besucher bis an die Satellitensphäre begleiten. Dann sind die Schiffe alleine im Nebel. Noch in dessem Randbereich gehen sie auf Überlichtgeschwindigkeit, auf Heimatkurs.

The 'Millennium Falcon II' on its way home   Als einzig noch das Singen des Antriebs durch die Schiffe hallt und nur die eingeteilten Mitglieder ihren Pflichten nachgehen, während die anderen ruhen, hebt sich an Bord des Falcon II eine der Bodenplatten im Mittelgang. Anda Wan Valabo steigt aus ihrem Versteck und geht vor in die Pilotenkanzel, wo sie Luke und Han antrifft. Beide sind sprachlos vor Erstaunen. Dafür spricht Anda: "Ich wollte mit Euch kommen. Die Welt hier draußen hat mich schon immer interessiert und auch fasziniert. Und ich wollte ganz einfach bei Dir sein, Luke."
   Die um ein Mitglied gewachsene Expedition fliegt so zunächst einen Planeten im Outer Rim an. Als sie eintreffen, verbreitet sich rasch die Kunde von der Rückkehr der Vermissten, auch über Hyperraumfunk zu den Zentralwelten. Der Jedibotschafter vor Ort informiert die so lange Abwesenden über die Entwicklungen, die sich in der Zwischenzeit ereignet haben.

   So erfahren die Expeditionsteilnehmer, dass die Fremden weiter in die Galaxie vorgedrungen sind, in dem von ihnen eroberten Sektor bis an die Grenzen des Zentralterritoriums. Es kam zu heftigen, aber erfolglosen Abwehrschlachten. Dennoch könnten die bislang besiedelten Systeme in diesem Sektor noch angeflogen werden, wenn die Piloten dabei die Schiffe der Fremden mieden. Es hatte Versuche gegeben, von den Fremden eroberte Systeme zurückzuerobern, was jedesmal zu schweren Schäden und auch Verlusten auf Seite der Flotte der Galaxis führte. Nein, direkter Kontakt zu den Fremden sei immer noch nicht hergestellt worden, auch gäbe es noch keine Gefangennahme eines Fremden. Aber Scoutschiffen war es gelungen, die Zahl der tatsächlich okkupierten Systeme zu erfassen und die Größe der Flotte der Eindringlinge festzustellen. Die Situation sei dramatisch genug, doch bliebe Hoffnung, zumal die besiedelten Planeten in dieser Region nach wie vor verschont wurden.
   Allerdings verhalten sich die Bewohner der Randsysteme klüger als die der Zentralplaneten. Während sie, soweit sie im Kontaktbereich der Fremden leben, Zusammenstöße mit diesen vermeiden, sind auf der Zentrumswelten immer noch die Hardliner am Ruder. Diese treiben die Aufrüstung der Flotte voran und setzen, trotzt der bisher erlittenen Niederlagen, alles auf eine Konfrontation.
   Die Mitglieder der Expedition geben daraufhin eine kurze Zusammenfassung dessen, was sie erlebt und erfahren haben. Besonders die Nachricht von der Ankunft einer zweiten Flotte wird mit Besorgnis einerseits und einem Anflug von Hoffnung auf Verständigung andererseits aufgenommen.

   Nach diesem Austausch startet die Expedition sofort zu den Zentralplaneten, wo sie Leia wissen. Nach insgesamt einer Woche erreichen sie Coruscant. Sie beginnen sofort mit der Weitergabe der bei den Ghiedi gewonnenen Kenntnissen.
   Dabei kommen die Randwelten mit der Umrüstung, Umstellung ihrer Flotten schneller voran, da sie keine solch riesigen Schlachtkreuzer neu ausrüsten müssen, sondern ihre kleineren, einfacheren Schiffe leichter modifizieren können.
   Die Welten der Zentralsysteme haben im Gegensatz dazu sogar damit begonnen, mehrere der großen Schlachtschiffe zu koppeln, um deren Feuerkraft zu bündeln.


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Klaus Gölker   Ó2001